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Sie sind hier: hsdpa.de » Allgemein » Instant Messaging über das mobile Internet Instant Messaging über das mobile InternetInstant Messaging und VoIP über das mobile Internet sind bisher verboten. Aber ist es auch unmöglich? HSDPA.de hat sich das einmal genauer angesehen. Mit UMTS und HSDPA kann man mobil mit Breitbandgeschwindigkeit im Internet surfen, ohne von DSL oder WLAN abhängig zu sein. UMTS ermöglicht Datenübertragungsraten von bis zu 384 kbit/s. Das entspricht der Schaut man jedoch in das Kleingedruckte des Vertrags, finden sich ein paar Einschränkungen: Ab einem Datenvolumen von 5 GB drosseln die Anbieter bis zum Ende des jeweiligen Monats die Internetgeschwindigkeit auf GPRS-Niveau (64 kbit/s). Die Provider untersagen zudem ausdrücklich die Nutzung von Instant Messaging oder VoIP, da es sich bei HSDPA-Tarifen um reine Datentarife und nicht um Sprachtarife handelt. HSDPA.de hat sich das Thema Instant Messaging über mobiles Internet einmal genauer angesehen: In unseren Praxistests der HSDPA-USB-Sticks von T-Mobile und Vodafone funktionierten Messenger wie ICQ und Skype sowie VoIP einwandfrei. Die Clients ließen sich problemlos installieren und ausführen. Viele Leser von HSDPA.de berichten über ähnliche Erfahrungen. Geht Instant Messaging und VoIP mit einer HSDPA-Flatrate also doch? Dirk Wende, Pressesprecher von T-Mobile, äußert sich gegenüber HSDPA.de dazu wie folgt: “In den AGBs ist ganz klar festeglegt, dass Instant Messaging und VoIP untersagt sind. Wenn der Kunde es trotzdem nutzt, ist das nicht rechtens. Wir haben die Möglichkeit, entsprechende Ports zu sperren, möchten aber unsere Kunden nicht ständig überwachen. Wir gehen deshalb davon aus, dass sich unsere Kunden – genau wie wir auch – an die Geschäftsbedingungen halten.” Ähnlich sieht es auch Thorsten Hoepken, Pressesprecher von Vodafone: “Wir wollen nicht, dass sich unsere Kunden überwacht fühlen. Dennoch haben wir die Möglichkeit nachzuverfolgen, ob bestimmte Dienste wie Messenger oder VoIP aufgerufen worden sind. Ist das häufig der Fall, bekäme der Kunde einen Brief von Vodafone mit der Bitte, Instant Messaging beziehungsweise VoIP zu unterlassen. Kommt der Kunde dem nicht nach, könnte Vodafone den Vertrag kündigen. Das ist jedoch bisher noch nie vorgekommen.” Fazit: Instant Messaging und Internet-Telefonie sind in den HSDPA-Tarifen untersagt, werden aber nicht direkt unterbunden. Wer auf der sicheren Seite sein will, sollte also die Messenger nicht zu oft verwenden beziehungsweise sich beim mobilen Chatten nicht erwischen lassen. GD Star Rating
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